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Fragen im Themenbereich "Chemie"

    Mischung zweier Ph-werte
    Nayana
    9.08.19, 16:55:13
    Angenommen, ein halber Liter einer Limonade mit einem pH-Wert von ca. 2,4 wird direkt ins Blut aufgenommen und das Blut könnte die pH-Wert-Veränderung nicht puffern.
    Auf was würde sich der pH-Wert bei einem Volumen von 4,5 Litern Blut mit einem Ausgangs-pH-Wert von 7,4 etwa verändern?

    Leider weiß ich nicht, wie ich die Aufgabe angehen soll.
    Die Antwort ist 3,4

    Wäre toll, wenn mir jemand schnell antworten könnte :))

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    Verdünnungen Mischungskreuz
    Toni
    9.08.18, 11:23:08
    Hallo,

    Wie viel g 98%ige Schwefelsäure und Wasser sind zur Herstellung von 15%iger Schwefelsäure erforderlich? (Dichte von Schwefelsäure=1,84kg/l)

    Wenn ich hier mit dem Mischungskreuz rechne komme ich auf 15 Teile Säure und 83 Teile Wasser.
    Muss ich jetzt nicht einfach 15% von 500g für die Masse der Säure und 83% von 500g für die Masse von Wasser berechnen. Ich komme dann auf 75g Säure und 415g Wasser, das kann aber ja nicht stimmen, da ich insgesamt ja 500g brauche.
    Was habe ich vergessen? Die Angabe der Dichte ist hier überflüssig oder?
    (Die richtige Lösung ist: 76,5 g Schwefelsäure und 423,5g Wasser)
    Vielen Dank für die Hilfe!

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     Achso ich glaube ich habe den Fehler gefunden: Ich muss ja erstmal einen Anteil ausrechnen.
    15*m+83*m=500g -> m=5,102
    5,102*15= 76,5
    5,102*83=423,5

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    Toni
    9.08.18, 11:35:23
    Mischungsverhätnisse
    Nav
    22.07.18, 11:08:42
    Hallo Ali,

    ich habe eine Frage zur Berechnung der Mischungsverhätnisse.

    Die Augabe lautet: Mit welcher Menge H20 müssen 500ml einer H2O NACL Lösung mit dem Verhätnis 9:1 verdünnt werden, damit die neue Lösung ein Verhätnis von 23:2 hat.

    9:1 bedeutet ja, dass 10 Teile vorliegen und 9 davon h20 sind ALSO 450ml und 50ml wären NACL. Aber wie komme ich jetzt weiter?

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    Dayman
    22.07.18, 14:25:02
    0Verlass dich lieber auf ALi, das hier ist nur mein Versuch:
    2 Teile Nacl= 50ml also 25ml je Teil
    23 Teile H2o= 25ml*23= 575ml
    575ml-450ml= 125ml H2O nachgießen.
    Unsgesamt 25*25ml= 625ml

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     Wieso sind 2 Teile Nacl 50ml und nicht 100? Davor war ja ein Teil NACL bereits 50ml

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    Nav
    22.07.18, 16:52:14
     Ohne Gewähr. ALi kann das bestimmt mit mehr Autorität erklären.
    Weil das eine Verhältnismäßigkeit ist. 1:2 könnte 50ml zu 100ml heißen aber auch 100ml zu 200ml. Du musst in deiner Aufgabe die Lösung verdünnen, also mit Wasser das Verhältnis verändern. Da du nicht mehr Nacl Lösung dazu geben kannst sind
    50ml= 2Teil, also 25ml pro Teil.

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    Dayman
    22.07.18, 19:00:10
     Nicht das man nur mit h2o verdünnen kann, aber in der Aufgabe wird ja nach der Wassermenge gefragt.

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    Dayman
    22.07.18, 19:32:05
     ... ich komme auch darauf, dass man 125 mL Wasser zugeben muss, würde aber anders rechnen (was im Zweifelsfall egal ist): Ein Verhältnis von 23:2 ist gleich 11,5:1. Es fehlen demnach 11,5−9=2,5 Teile Wasser. Ein Teil sind wie oben schon vorgerechnet 50 mL, also müssen noch 2,5 · 50 mL = 125 mL Wasser dazu.
    Gegenprobe: 625 mL Gesamtvolumen müssen dann 12,5 Teile sein, d. h. der NaCl-Anteil entspricht dann 625 mL : 12,5 = 50 mL; stimmt, s. o. (Überprüfen im Kopf durch Umstellen der Gleichung: 50 mL · 12,5 = 50 mL · [10 + 2 + 0,5] = [500 + 100 + 25] mL = 625 mL).

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    ALi
    24.07.18, 00:00:50
    Was sind bekannte Säuren und Basen
    Tatjana2910
    8.07.18, 16:38:07
    Hallo,

    es gibt ja sehr viele Säuren und Basen.
    Welche sind nun wichtig für den Ham Nat ?
    z:b.
    Peroxodiphosphorsäure
    Peroxomonophosphorsäure
    Phosphinsäure
    Phosphonsäure

    Schwefeldichlorid
    Schwefeldifluorid
    Schwefeldioxid
    Schwefelhexafluorid
    Schwefelimide
    Schwefelkalk
    Schwefelleber
    Schwefelmonochloridpentafluorid
    Schwefelmonoxid
    Schwefeloxidtetrafluorid
    Schwefelsäure
    Schwefeltetrachlorid
    Schwefeltetrafluorid
    Schwefeltrioxid
    Schwefelwasserstoff
    Schweflige Säure
    2-Sulfobenzoesäureanhydrid
    Sulfoxylsäure

    Ich kann diese Liste fortsetzen.

    Welche sind nun wichtig/sollte ich kennen und erkennen
    und welche kann ich /zurückstellen/ vergessen

    Gruss

    Tatjana

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    ALi
    8.07.18, 23:07:31
    0Hallo Tatjana,

    was im nächsten HAM-Nat drankommt, wissen momentan wohl nur sehr wenige Leute ... Vielleicht mit Altfragen abgleichen?

    Ich persönlich finde, bekannte (und für Medizingrundlagen vor allem relevante) Säuren sind in erster Linie Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Kohlensäure sowie die kurzen Carbonsäuren, allen voran Essigsäure.
    Die Basen der entsprechenden Kategorie wären meines Erachtens Ammoniak und die (Erd-)Alkalimetallhydroxide, allen voran Natronlauge.
    Vielleicht noch Aminosäuren mit ihrer Grundstruktur als Zwitterion (= Säure und Base und jeweils konjugiert)?

    Ob sich das jetzt aber mit der Einschätzung derer deckt, die für den HAM-Nat verantwortlich sind, weiß ich leider nicht.


    Viele Grüße

    ALi

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    Halogene
    Princess14
    13.06.18, 13:34:46
    Was passiert, wenn man die Halogene in Meereswasser gibt

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    ALi
    14.06.18, 09:42:06
    0Hallo Princess14,

    das kommt ein bisschen darauf an, welche, in welcher Form und was gemeint ist. Die Reaktivität der Halogene nimmt mit zunehmender Größe ab, die kleineren sind stärkere Oxidationsmittel als die größeren. Da alle Halogene als Halogenide (die Anionen, z. B. Cl⁻, Br⁻) im Meerwasser als Bestandteil des Meersalzes vorkommen, oxidiert beispielsweise Chlor, das als elementares Halogen mit Bromiden reagiert, diese zu Brom, was zur Gewinnung von Brom genutzt wird.

    Viele Grüße

    ALi

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    Wasserstoffbrückenbindungen
    Hamida
    22.05.18, 16:40:12
    Welche Bedeutung haben die Wasserstoffbrückenbindungen in der Biochemie?

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    ALi
    22.05.18, 23:28:47
    0Hallo Hamida,

    sie stabilisieren Raumstrukturen wie bei der Faltung von Proteinen oder der Sekundärstruktur von Nukleinsäuren. Außerdem geben sie Wasser, dem zentralen Lösungsmittel in der Biochemie, eine besondere Struktur, die für die Funktion vieler Biopolymere essentiell ist.

    Viele Grüße

    ALi

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    Redoxvorgang
    Hamida
    17.05.18, 14:56:52
    Betrachten Sie den Redoxvorgang:
    2H+ +2e− →H2 +
    Formulieren Sie die Abhängigkeit des Redoxpotentials E (H2 / 2 H ) bei 25 °C und einem Wasserstoffpartialdruck p (H2) = 1 bar vom pH-Wert!

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    ALi
    17.05.18, 23:20:07
    0Hallo Hamida,

    das ergibt sich aus der Nernstgleichung (bitte nachschlagen), denn der pH-Wert entspricht der Protonenkonzentration und damit der Konzentration einer Komponente des Redoxpaares.

    Viele Grüße

    ALi

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    Komplexzerfallskonstante
    Hamida
    17.05.18, 14:45:03
    Vergleichen Sie die pK-Werte für die Komplexzerfallskonstanten (auch Stabilitätskonstanten genannt) der Komplexe [Ag(NH3)2]+ mit pK = 7,1 und [Ag(CN)2]- mit pK = 20,8.
    Welcher der beiden Komplexe ist stabiler? Und warum?

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    ALi
    17.05.18, 23:16:22
    0Hallo Hamida,

    die Komplexzerfallskonstante ist eigentlich die Gleichgewichtskonstante K (gem. Massenwirkungsgesetz, MWG) der Zerfallsreaktion des Komplexes. In diesem Fall ist offenbar nach dem negativen dekadischen Logarithmus davon gefragt (entsprechend der Definition des pH-Wertes).

    Analog zu pH-Wert-Berechnungen ergibt sich mit K = 10^(-pK) für das K des zweiten Komplexes ein kleinerer Wert. Entsprechend dem MWG (Konzentration der Produkte durch die der Edukte) gibt es bei kleinerem K weniger Zerfallsprodukte und mehr intakten Komplex (=Edukt), der zweite Komplex ist also stabiler.

    Viele Grüße

    ALi

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    Reduktion, benötigte Elektronen berechnen
    Hamida
    17.05.18, 13:42:18
    Wie viele Elektronen benötigen Sie, um 2 mol Ag+ zu Ag zu reduzieren?

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    ALi
    17.05.18, 23:04:22
    0Hallo Hamida,

    jedes Silberion benötigt ein Elektron, um von einfach positiv geladen neutral zu werden. Es werden also 2 Mol Elektronen benötigt, d. h. etwa 12·12²³ Elektronen.

    Viele Grüße

    ALi

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     Dankeschön für die Antwort,wie aber genau kommt man auf den Zahlenwert 12*12^23?

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    Hamida
    22.05.18, 16:02:04
     Ein Mol sind per Definition 6·12²³ Teilchen. VG, ALi

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    ALi
    22.05.18, 23:31:27
     Eig. sind in einem Mol 6x10²³ Teilchen...

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    Orakel
    24.07.18, 10:33:21
    Normalpotentiale galvanisches Element
    Hamida
    17.05.18, 13:35:25
    Wie können Sie bei Vorgabe der Normalpotentiale zweier Redoxpaare entscheiden, welches der beiden Paare das edlere ist?

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    ALi
    17.05.18, 22:28:04
    0Hallo Hamida,

    das ergibt sich aus der elektrischen Spannungsreihe: Das positivere Potential gehört zum edleren Redoxpaar.

    Viele Grüße

    ALi

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    Masse H+ / OH-
    Hamida
    3.05.18, 15:45:47
    Welche Masse (in g) H+-Ionen bzw. OH--Ionen sind in 1 L Wasser bei 20 °C und 1013 mbar enthalten?

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    ALi
    6.05.18, 00:02:27
    0Hallo Hamida,

    die Frage ist m. E. nicht ganz eindeutig dahingehend, ob die Gesamtmasse von beiden Ionen oder jeweils nur von einem berechnet werden soll.

    Die Konzentration von beiden ist jeweils 10⁻⁷ mol:L (daraus ergibt sich die Definition des pH- bzw. pOH-Wertes). Mit den Molekulargewichten (s. Periodensystem) lassen sich daraus die Massen berechnen.

    Viele Grüße

    ALi

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    Äquivalenzpunkt
    Hamida
    3.05.18, 15:32:33
    In welchem pH-Bereich liegt der Äquivalenzpunkt einer schwachen Base, die mit einer starken Säure titriert wird?

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    ALi
    5.05.18, 23:58:32
    0Hallo Hamida,

    zu einer schwachen Base gehört eine starke korrespondierende Säure. Am Äquivalenzpunkt ist genau diese entstanden, sodass der pH-Wert im Sauren, also unter 7 liegt.

    Viele Grüße

    ALi

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    Harnstoffkonzentrartion berechnen
    Hamida
    9.08.17, 17:47:54
    Im medizinischen Labor wird 1 ml Urin von Frau Meier mit 19 ml Wasser vermischt. 3 ml der Mischung werden mit 3 ml Reagenz versetzt, in der resultierenden Lösung wird eine Harnstoffkonzentration von 5 mmol/l gemessen.
    Wie hoch ist die Harnstoffkonzentration im ursprünglichen Urin von Frau Meier?

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    ALi
    9.08.17, 18:59:43
    0Hallo Hamida,

    siehe Frage "Konzentration rckwärts", etwas weiter unten.

    Viele Grüße

    ALi

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    Isomere
    Mimi123456
    9.08.17, 12:46:02
    Hallo,

    Ich habe ein Problem, ich weiß nicht wie viele Isomere ein Molekül beispielsweise hat.
    Beispiel: C4H8 hat 5 Isomere aber woher weiß man sowas?
    Außerdem bereitet mir dieses Themengebiet große Verständnisprobleme.
    Muss man irgendetwas spezielles können oder auswendig lernen?

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    ALi
    9.08.17, 19:03:33
    0Hallo,

    am einfachsten ist es meist, sich alle Kombinationsmöglichkeiten aufzuzeichnen und dann durchzuzählen. Außer die Bindigkeiten der beteiligten Atome zu kennen (C: 4, H: 1, O: 2, N: 3, Halogene: 1) muss man nichts beachten, außer, dass eine Sturkturformel nur dann korrekt sein kann, wenn alle Bindungsmöglichkeiten genutzt sind.

    Viele Grüße

    ALi

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     Vielen Dank

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    Mimi123456
    10.08.17, 15:16:25
    Ionenkonzentration
    Tim
    8.08.17, 22:24:12
    Hallo ALi,

    Bei folgender Aufgabe komme ich leider nicht weiter:

    Es werden 175,5g NaCl vollständig in 1,5l Wasser gelöst. Wie groß ist die Summe der Ionenkonzentrationen?

    Mein Ansatz:

    n=m:M

    n= 175,5g : 58,5 g/mol
    n= 3mol

    Dann einsetzen in c=n:V

    c= 3mol:1,5l= 2mol/l

    Die Lösung ist allerdings 4mol/l.

    Muss ich weil NaCl aus zwei Ionen zusammengesetzt ist mal zwei nehmen? Oder warum kommt sonst 4mol/l als richtige Lösung heraus? Wo liegt Denkfehler?

    Herzlichen Dank!

    Viele Grüße,

    Tim



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    ALi
    10.08.17, 00:00:47
    0Hallo Tim,

    ja, mal zwei wegen der zwei beim Lösen entstehenden Ionen. Sowas ist relevant, wenn man den osmotischen Druck einer Lösung berechnen will.

    Viele Grüße

    ALi

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    Mol und ph
    Hamida
    8.08.17, 19:39:28
    Wie viel Natriumhydroxid muss in 1l Wasser gelöst werden, damit die Lösung einen pH Wert von 12 hat?

    Ansatz:
    pH+pOH= 14
    14-12= 2
    -log(10^-2)= 2
    und die Lösung wäre 10^-2 mol/l

    geht das in die richtige Richtung oder liege ich hier total falsch?

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    ALi
    8.08.17, 20:06:46
    0Hallo Hamida,

    das ist richtig, aber gefragt war nach der Stoffmenge (nicht der Konzentration), die korrekte Antowrt ist also "10⁻² mol".

    Viele Grüße

    ALi

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    pH und pKs
    Hamida
    8.08.17, 19:23:19
    Welche Lösung hat nach Zugabe von 10 ml Essigsäure (0,5 molar) (pKs= 4,75)den höchsten pH wert?

    Richtige Antwort:
    10 ml Natriumhydroxid (0,1 molar)

    Wie sähe der Rechnungsweg dazu aus?
    Dankeschön

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     ... da lässt sich ohne eine Liste der infrage kommenden Lösungen wenig zu sagen ;-)

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    ALi
    8.08.17, 19:27:16
     Die anderen Werte wären:
    10 ml Natriumacetat 0,5 mol
    40 ml Natriumchlorid 1 mol
    20ml Kaliumchlorid 1mol
    5ml Salzsäure 0,5mol

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    Hamida
    8.08.17, 19:30:50
    ALi
    8.08.17, 20:05:12
    0Hallo Hamida,

    da braucht man für die meisten Optionen gar nichts zu rechnen, ein paar Überlegungen reichen (vielleicht denke ich aber auch falsch, denn bei mir kommt etwas Anderes heraus, daher bitte kritisch überprüfen):

    Essigsäure ist ein Säure, senkt den pH-Wert also.

    Die Salzsäurelösung ist ohnehin schon sauer, hat also bereits einen niedrigeren Ausgangs-pH als die Natrium- und Kaliumchloridlösungen, die neutral (pH 7) sind. Die beiden sind aber auch nicht die Lösung, denn die Acetat-Lösung ist eine schwache Base mit einem pH > 7. Gibt man dazu äquimolar Essigsäure, hat man einen Puffer, für den in der Hendersson-Hasselbalch-Gleichung ungefähr 0 beim Logarithmus rauskommt, d. h. pH = pKs = 4,75.
    Die Natronlauge ist die stärkste Base in der Liste, aber nur 20% so stark konzentriert wie die Essigsäure. Von 100% zugegebener Essigsäure bleiben nach der Neutralisation von 20% davon durch die Natronlauge zu Acetat noch 80% übrig. Das Essigsäure/Acetat-Verhältnis ist also 80:20 > 1, damit ist der Logarithmus davon > 0 und die Hendersson-Hasselbalch-Gleichung pH = pKs - lg([HA]:[A⁻]) ergibt einen pH < pKs. Damit wäre der pH mit der Acetatlösung (die ja auch die größte Menge an Base darstellt) höher als der mit der Natronlaugenösung ...

    Viele Grüße

    ALi

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    Nima
    1.08.18, 22:45:02
    0Die Antwort im Probe HamNat Test zur gleichen Aufgabe ist 10ml Natriumacetat (0,5 molar)

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    Nima
    1.08.18, 22:50:59
    0Kann man mit Natriumacetat so rechnen als wäre es normales Acetat?

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     So wie ich es jetzt verstanden hab ist die Reaktionsgleichung:
    Essigsäure + Natronlauge > Natriumacetat + Wasser
    Erhöht man die Konzentration der Essigsäure um den Wert schon vorhandenen Natriumacetat sind beide Seiten im Gleichgewicht. Da aber anders als beim Essigsäure-Acetat-Puffer keine Oxonium-Ionen entstehen sinkt der pH-Wert auch nicht. Ich bin mir nicht sicher ob die Überlegung richtig ist, aber da auf der einen Seite der Gleichung Wasser ist und die Konzentration des Wassers extrem hoch ist, kann man davon ausgehen, dass das Gleichgewicht größtenteils auf Seiten der Essigsäure und des NaOH geschoben wird. Da NatriumOH eine starke Base ist würde ich denken das der pH-Wert steigt.

    Bitte um Bestätigung oder Korrektur

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    Nima
    1.08.18, 23:05:26
     "Normales" Acetat gibt es nicht, Acetat ist immer das Anion der Essigsäure, zu dem es irgendein Gegenion geben muss, z. B. ein Natriumion. Da letzteres keine pH-Wert-Veränderung macht, kann man es in diesem Zusammenhang ignorieren.
    Eigentlich liegen hier gekoppelte Gleichgewichte vor, nämlich die Dissoziation von a) Essigsäure, b) Natronlauge und c) die Reaktion von H⁺ und OH⁻ zu Wasser [sowie d) die Assoziation der verbliebenen Ionen zu Natriumacetat]. Das extrem auf der Wasserseite liegende Gleichgewicht von c entzieht a und b Endprodukt, sodass die Neutralisationsreaktion nahezu komplett abläuft. Nur bei übrig bleibender Säure oder Base (wenn die Konzentrationen nicht gleich waren), spielen die Dissoziationsgleichgewichte (pKs- und pKb-Werte) eine Rolle für die Lieferung zusätzlicher H⁺ bzw. OH⁻-Ionen.
    Bei Säureüberschuss verbleibt ein Essigsäure-Acetat-Puffer, den man mit der Puffergleichung genauer berechnen kann.

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    ALi
    4.08.18, 09:49:12
    pH-Wert eines chemischen Systems
    jeannette
    8.08.17, 18:14:31
    Die Dritte Frage aus dem Einstufungstest von viaMINT: Berechnen Sie den ph-Wert für das folgende Chemische System: HCO3-↔ CO3−2 + H+
    (Gleichgewichtskonstante k= 10-8 mol/l,HCO3- Konzentration: 1mol/l,CO3−2 Konzentration: 10 mol/l)Die richtige Antwort ist pH9.
    Egal wie ich rechne ich komme nicht drauf.

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    ALi
    8.08.17, 18:30:14
    0Hallo Jeannette,

    das ist ein Fall für die Hendersson-Hasselbalch-Gleichung pH = pKs - lg([HA]:[A⁻])

    pKs = -lg(k) = 8

    pH = 8 - lg(1:10) = 8 - (-1) = 9


    Viele Grüße

    ALi

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     Lieber Ali,
    danke auch dir für deine schnelle und nette Antwort. Du bist hier im Forum ein Lebensretter! Wenn du es am Freitag nicht schaffst, dan keiner.
    Ich drück dir die Daumen!
    LG Jeannette

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    jeannette
    8.08.17, 23:10:22
    Tim
    8.08.17, 18:41:34
    0Liebe Jeannette,

    bei diesem "System" handelt es sich um eine Pufferlösung, also einer Lösung aus einer schwachen Säure und ihrer konjugierten Base. In dem Fall ist HCO3- die schwache Säure (Hydrogencarbonat-Ion) und CO3 2- die konjugierte Base (Carbonat-Ion).

    Pufferlösungen sind dazu da, um den pH-Wert konstant zu halten und bei Zugabe einer starken Säure die Protonen und bei Zugabe einer starken Base die OH- Ionen "abzufangen" und zu neutralisieren.
    Dies ist z. B. im menschlichen Blut von elementarer Bedeutung (Blutpuffer).

    Nun zur Aufgabe: Man verwendet für Pufferlösungen die sog. Henderson-Hasselbalch-Gleichung:

    Diese lautet: pH= pKs + log c(A-) / c(HA)

    Zuerst der PKs Wert: Dieser ist der negativ dekadische Logarithmus der Gleichgewichtskonstante K

    pKs= - log(10^-8) = 8
    (muss man im Kopf können, wie auch immer das gehen soll, vllt. kann uns ALi da weiterhelfen)

    Dann setzt man in die obige Gleichung noch die Konzentrationen ein, wobei die Base im Zähler ist und die Säure im Nenner. Dies ergibt 10.

    Also: 8 + log(10) = 8 + 1 = 9

    Somit ist der pH-Wert 9

    Einzige Schwierigkeit: Erkennen von Säuren und Basen und das logarithmieren im Kopf.
    (Ich lerne die Werte jetzt auswendig)

    Ich wünsche Dir viel Erfolg am Freitag, wir schaffen das!!!

    Schöne Grüße,

    Tim


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     Oh ALi, war schneller

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    Tim
    8.08.17, 18:41:58
     ... aber Tim hat viel besser erklärt - ich hatte wegen Zeitknappheit schon ein schlechtes Gewissen, aber so ist es natürlich super.

    Den dekadischen Logarithmus von 10⁻⁸ auszurechnen ist nicht schwer, denn die Frage ist, mit welcher Zahl man 10 potenzieren muss, um 10⁻⁸ zu bekommen. Die Antwort ist -8 ;-)
    Sobald Faktoren dazu kommen, die keine Zehnerpotenz sind, geht es im Kopf aber meist nur noch näherungsweise.

    Wer nochmal Logarithmenregeln zum Gleichungsumformen üben will, kann Tims Version der HH-Gleichung in meine umformen oder umgekehrt, sie sind nämlich identisch.

    Viele Grüße

    ALi

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    ALi
    8.08.17, 19:23:48
     Lieber Tim,
    danke für die schnelle, ausführliche und nette Antwort.
    Mir hat beim log das Modul auf viaMINT sehr geholfen. Ist seine Zeit echt wert.
    Ich wünsch dir für Freitag ebenfalls alles gute!!!

    LG Jeannette

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    jeannette
    8.08.17, 23:06:03
    pH und pOH
    Pini
    8.08.17, 13:18:26
    Angenommen, der pH-Wert einer beliebigen ungepufferten Lösung sei 8,5. Ist dann die Hydroxidionenkonzentration 10^-5,5 und gilt das für jede beliebige Lösung ?
    Danke sehr :)

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    ALi
    8.08.17, 17:46:17
    0Hallo Pini,

    ja, wegen pH + pOH = 14 ist pOH in diesem Fall 14 - 8,5 = 5,5. Das ergibt 10^-5,5 als Konzentration von OH⁻. Das kann man auch überprüfen mit [H⁺][OH⁻]=10⁻¹⁴, also [H⁺] = 10⁻¹⁴ : 10^-5,5 = 10^-8,5.

    Dieser Zusammenhang gilt für alle wässrigen Lösungen.

    Viele Grüße

    ALi

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    Konzentration rückwärts
    Tim
    7.08.17, 14:00:07
    Hallo ALi,
    kannst Du mir bitte bei folgender Aufgabe weiterhelfen?

    1 ml Urin wird mit 19 ml Wasser vermischt. 3ml der Mischung werden mit 3ml Reagenz (was ist das?)
    versetzt. In der resultierenden Lösung wird eine Harnstoffkonzentration von 5 mmol/l gemessen.
    Wie hoch ist die Harnstoffkonzentration im ursprünglichen Urin?

    Wenn man in die bekannte Formel der Konzentration einsetzt und rückwärts rechnet kommt man leider nicht auf das richtige Ergebnis.

    Dankeschön!

    Viele Grüße,

    Tim

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    ALi
    7.08.17, 14:21:31
    0Hallo Tim,

    ein Reagenz ist irgendeine Chemikalienmischung, mit der man üblicherweise etwas nachweist, in diesem Fall offenbar Harnstoff (verfärbt sich dann o. ä.).

    Sowas rechnet man aus meiner Sicht am besten über die Verdünnungsschritte, aber es gibt diverse Alternativen (s. einschlägige Bücher), aus denen man sich raussuchen sollte, was für einen am besten klappt.

    1 mL Urin + 19 mL Wasser sind 20 mL insgesamt, der Milliliter Urin wurde also um Faktor 20 verdünnt, d. h. die Konzentration beträgt nur noch ein Zwanzigstel. Dann wurden 3 mL davon mit 3 mL Reagenz verdünnt, also um Faktor 2, d. h. die Konzentration ist jetzt nur noch ein Vierzigstel. Das Ergibt eine AUsgangskonzentration von 40 * 5 mmol:L = 200 mmol:L

    Viele Grüße

    ALi

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    Verdünnung Salpetersäure
    Meredith
    7.08.17, 11:30:41
    Ein Liter Salpetersäure ( 60%) soll durch Wasserzugabe in eine Lösung mit 2,5% überführt werden ( Massenprozente). Wie viel Wasser muss zugegeben werden?
    ( Atommassen H=1 N=14 O=16)
    a) 18l
    b) 23l ( ist richtig )
    c) 6l
    d) 32l
    e) 5l

    Danke schonmal:)

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    ALi
    7.08.17, 13:12:14
    0Hallo Meredith,

    die Atommassen benötigt man gar nicht, da lediglich von Gew-% in Gew-% verdünnt werden soll und zwar um Faktor 60% : 2,5% = 24. Der ursprüngliche Liter muss also auf das 24fache verdünnt werden, d. h. plus 23 Liter.

    Viele Grüße

    ALi

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    Hybridisierung
    Tim
    6.08.17, 18:26:57
    Hallo Ali,

    wenn man die Hybridisierung der C-Atome bei folgender Verbindung betrachtet,

    H2C=CH-C=O müsste die aufgrund der Einfachbindungzwischen dem 2. und 3. C-Atom nicht
    -OH sp^2sp^2sp^3 lauten?

    Laut Lösung sollte aber sp^2sp^2sp^2 richtig sein. Warum?

    Vielen Dank!

    Tim

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    ALi
    6.08.17, 19:51:14
    1Hallo Tim,

    ich nehme an, dass das C-3 mit dem -OH in der nächsten Zeile eine Carboxylgruppe (-COOH) sein soll: 3x sp² ist richtig, weil das C-3 eine Pi-Bindung zum doppelt gebundenen Sauerstoff macht und dafür sp²-hybridisiert sein muss (sonst gibt es kein freies p-Orbital für die Doppelbindung). Dem widerspricht nicht, dass es zwischen C-2 und C3 nur eine (Sigma-)Einfachbindung gibt.

    Viele Grüße

    ALi

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     Hallo ALi!

    Danke für die schnelle Antwort. Leider hat es das etwas verzogen. Es soll keine COOH Gruppe sein, sondern einfach eine OH Gruppe, die noch zusätzlich am 3. C-Atom hängt.

    Ändert das was? :)

    Viele Grüße,

    Tim

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    Tim
    6.08.17, 20:07:43
     ... nein, das ändert nichts, denn -C=O mit -OH ist eine -COOH-Gruppe ;-)

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    ALi
    6.08.17, 21:27:50
    Anzahl H3O+ Ion
    Mimi123456
    4.08.17, 18:46:42
    Hallo,

    Wie groß ist die Anzahl der H3O+ -Ionen in 10 mikroliter einer Lösung mit pH=10?

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    ALi
    4.08.17, 20:35:39
    0Hallo,

    pH = 10 bedeutet [H3O⁺] = 10^-pH mol:L = 10⁻¹⁰ mol:L

    Es sind jetzt aber 10 µL statt einem Liter: 10⁻¹⁰ mol:L * 10*10⁻⁶ L = 10*10⁻¹⁶ mol = 10⁻¹⁵ mol

    1 mol sind 6*10²³ Teilchen, also sind es 10⁻¹⁵ mol * 6*10²³ mol⁻¹ = 6*10⁸ Teilchen, also 600 Millionen Hydroniumionen, also ungefähr ein Hydroniumion für jedes Jahr, seit dem es auf der Erde komplexes Leben gibt.

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     Vielen Dank

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    Mimi123456
    4.08.17, 21:47:22
    schwefelsaure
    Mimi123456
    4.08.17, 16:06:14
    Hallo,

    Wie viel Gramm Schwefelsäure müssen in 200ml Wasser gelöst werden, um eine Lösung mit pH=1 zu erhalten? Vernachlässigen Sie die Volumenzunahme beim Lösen und gehen Sie davon aus, dass Schwefelsäure komplett dissoziert.(hinweis:M(S)=32g/mol)

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    ALi
    5.08.17, 00:26:22
    0Hallo,

    Schwefelsäure gibt zwei Protonen ab, man braucht also nur die Hälfte der Anzahl der für den pH-Wert erforderlichen Protonen als Schwefelsäureteilchen. Mit pH = -lg[H⁺] (Definition des pH-Wertes) kommt man auf die Protonenkonzentration in mol:L. Mal 0,2 L ist die Stoffmenge in 200 mL davon, das dann mit dem Molekulargewicht in Gramm umrechnen.

    Viele Grüße

    ALi

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    Normbedingung, Standardbedingung, Normalbedingung...?
    Pini
    4.08.17, 01:11:47
    Hallo! :) Ich habe noch nicht genau durchgeblickt, was was ist. Ist Normbedingung 0 Grad Celsius? Und Standard sowie Normalbedingung sind 25 Grad Celsius? Vielen Dank :)

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    ALi
    4.08.17, 09:17:00
    0Hallo Pini,

    das ist ein potenziell ziemlich verwirrendes Durcheinander, siehe "Standardbedingungen" auf Wikipedia.

    Viele Grüße

    ALi

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    PH wert Veränderung
    Mimi123456
    4.08.17, 00:25:18
    In 100l Wasser werden 0,001 mol HCl gelöst. Anschließend wird dieser Lösung 1ml entnommen und mit Wasser auf 1l verdünnt. Wie verändert sich dabei der pH-Wert der Lösung?

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    ALi
    4.08.17, 00:42:15
    0Hallo,

    wenn 1 mL genommen und auf 1 L aufgefüllt wird, ist das eine Verdünnung von 1:1000. Das sind dann 3 pH-Einheiten nach oben (wegen der logarithmischen Skala und 1000 = 10³).
    So wäre es zumindest in erster Näherung. 0,001 mol HCl in 100 L sind aber nur eine Konzentration von 0,001 mol : 100 L = 10⁻⁵ mol:L. 1000fach verdünnt bleiben noch 10⁻⁸ mol:L übrig, das wäre ja ein pH-Wert von 8, also würde man mit Salzsäure etwas basisch machen. Spätestens da merkt man, das etwas nicht stimmt, nämlich dass bei diesen geringen Konzentrationen die Autoprotolyse von Wasser relevant wird, die 10⁻⁷ mol:L Protonen liefert, also das 10fache der homöopatischen Salzsäure. Der pH-Wert verschiebt sich also tatsächlich nur auf knapp 7 (von davor ca. 5).

    Viele Grüße

    ALi

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     Danke schön

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    Mimi123456
    4.08.17, 10:30:23
    Gibbs Helmholtz Gleichung
    Mimi123456
    4.08.17, 00:21:59
    Hallo,

    Für die bei 20°C ablaufende Zersetzungs- Reaktion von Ameisensäure zu Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff gilt: delta H= 15,7kJmol^-1 , delta S=0,2kJ(molK)^-1. Wie groß ist nach der Gibbs- Helmholtz-Gleichung die Gibbs- Energie (freie Reaktionsenthalpie)dieser Reaktion?

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    ALi
    4.08.17, 00:33:27
    0Hallo,

    das kann man direkt in die Gleichung einsetzen, Umrechnung in absolute Temperatur nicht vergessen!

    Viele Grüße

    ALi

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     Danke schön

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    Mimi123456
    4.08.17, 10:30:00
    Löslichkeitsprodukt
    Mimi123456
    3.08.17, 23:49:41
    Hallo,

    Bei 10°C lösen sich etwa 379,6g NaCl in einem Liter Wasser. Welchen Wert hat dann das Löslichkeitsprodukt von NaCl?(Hinweis: molare Masse von NaCl beträgt 58,4g/mol).

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    ALi
    4.08.17, 00:01:36
    0Hallo,

    Kl = [Na][Cl]

    Stoffmengenkonzentration von NaCl: 379,6 g:L : 58,4 g:mol = 6,5 mol:L

    Jedes dissoziierte Ion gibt es genauso oft wie vorher NaCl-Einheiten, also Kl = (6,5 mol:L)² = 42,25 mol²:L²


    Viele Grüße

    ALi

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     Vielen Dank! Aber wieso wird 6,5 quadriert?

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    Mimi123456
    4.08.17, 00:13:27
     ... weil [Na⁺] = [Cl⁻] = 6,5 mol:L ist. Beide Ionenkonzentrationen müssen gemäß der Definition von Kl miteinander multipliziert werden, weil beide den gleichen Wert haben, ist es eine Quadrierung. Die betrifft sowohl die Einheit als auch die Maßzahl, da mathematisch betrachtet beide miteinander multipliziert werden. Beispiel (mit ein paar mehr Malzeichen als üblicherweise geschrieben): (1 m)² = 1 m * 1 m = 1 * 1 * m *m = 1 m²

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    ALi
    4.08.17, 20:25:39
    Natriumhydrogencarbonat
    Mimi123456
    3.08.17, 17:11:23
    Hallo,

    NaHCO3, im Küchengebrauch auch Natron, ist ein Salz der Kohlensäure. Es findet z.B.Verwendung als Backtriebmittel.Wie reagiert eine wässrige Lösung vo NaHCO3?

    Lösung: schwach basisch

    Natron hat aber ein Wasserstoff und könnte es somit abgeben. Müsste es nicht dann sauer reagieren?

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    ALi
    3.08.17, 18:18:12
    0Hallo,

    Kohlensäure ist eine halbwegs starke Säure, deshalb ist Hydrogencarbonat, seine korrespondierende Base, eine schwache Base. Sie kann zwar alternativ zur Rückreaktion ein zweites Proton abgeben und dann zum Carbonat werden, aber der pKs-Wert dafür ist größer als 10, d. h. in Wasser wird eher Carbonat protoniert (Base) als Hydrogencarbonat deprotoniert (Säure).

    Viele Grüße

    ALi

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     Vielen Dank.

    Reicht es in Zukunft aus zu wissen welche Säuren stark sind bsp. HCl, HNO3.. und Basen: NaOH oder ist zusätzliches wissen notwendig.

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    Mimi123456
    3.08.17, 19:05:32
     Ja, für solche Fragen reicht das aus. Letztlich ergibt sich der Zusammenhang aus den Eigenschaften des chemischen Gleichgewichtes (der Dissoziationsreaktion).

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    ALi
    4.08.17, 00:03:03
    Wassertiefe und Volumen
    Mimi123456
    3.08.17, 11:00:01
    Hallo,

    Eine Luftblase hat in 30m Wassertiefe ein Volumen von 0,25cm^3. Welches Volumen hat sie bei gleicher Temperatur unmittelbar unter der wasseroberfläche?

    Die Lösung soll 1cm^3 betragen.

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    Laura
    3.08.17, 12:06:07
    0Meine Idee:

    Bei Konstanter Temperatur ist p*V = constant

    Bei 30m Wassertiefe wird der Druck vervierfacht.

    also gilt für das Volumen dann 0,25cm*4 = 1cm

    Bitte berichtigen falls das Quatsch ist

    Liebe Grüße Laura


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     Danke schön! Also brauche ich für diese Aufgabe nicht die allgemeine Gaszustandsgleichung, weil das war meine Vorgehensweise am Anfang.

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    Mimi123456
    3.08.17, 13:19:40
    Konzentrationen berechnen
    Pini
    1.08.17, 07:14:15
    Wie viel mg einer 20prozentigen Salzsäure muss man abwiegen und verdünnen, um 0,5 L einer Salzsäure mit pH=2 zu erhalten?
    Wie berechne ich denn eine solche Aufgabe?

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    ALi
    1.08.17, 08:55:07
    0... siehe unten, Frage "Säurenherstellung".

    Viele Grüße

    ALi

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     Oh...wer lesen kann, ist klar im Vorteil! :)

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    Pini
    1.08.17, 13:38:09
    pH-Wert von Salzen
    Pini
    31.07.17, 00:00:34
    Wie reagiert eine wässrige Lösung von Dinatriumhydrogenphosphat (Na2HPO4)?

    Lösung ist, immer alkalisch. Weshalb? Bin auch etwas verwirrt, da im Zusammenhang mit der Konzentration hier im Forum aufgeführt wurde, dass nur unter einer H3O+ Konzentration kleiner 0,1 mol/L ein genauer pH-Wert berechnet werden kann, sodass ich auch hier geschätzt hätte, dass die Konzentration eine Auswirkung hat. Danke :)

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    ALi
    31.07.17, 00:45:58
    1Hallo Pini,

    Hydrogenphosphat hat einen pKs-Wert von gut 12, d. h. wenn man es in pH 7 (Wasser) wirft, nimmt es Protonen auf und erhöht damit den pH-Wert (= alkalisch). Wie stark der pH-Wert erhöht wird, hängt dann in der Tat von der Konzentration ab und dann muss man ggf. sehen, welche Formel sich für welche Konzentrationen eignet, aber das ist ja hier gar nicht gefragt.

    Erst sehr alkalische Lösungen mit ganz niedrigen Protonenkonzentrationen "ziehen" so stark am Hydrogenphosphat, dass es sein Proton abgibt (ein Hydrogenphosphat/Phosphat-Puffer würde den pH-Wert optimal bei pH 12,3 einstellen).

    Viele Grüße

    ALi

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     Super, besten Dank :)

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    Pini
    31.07.17, 06:26:46
    Reaktionswärme
    Pini
    30.07.17, 22:24:19
    30 ml Ba(OH)2-Lösung (0,1 mol/l) werden zu 30 ml H2SO4 (0,1mol/l) gegeben und ΔT1 gemessen. Das Experiment wird mit je 90 ml wiederholt und ΔT2 gemessen. Es ist ... ΔT2 = ΔT1.
    Wie hätte man hier vorgehen müssen? :) Vielen Dank :)

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    ALi
    30.07.17, 23:21:17
    1Hallo Pini,

    das ist eine Neutralisationsreaktion zwischen einer Base und einer Säure. Dabei wird pro Mol ein bestimmter Energiebetrag als Wärme frei, der in 60 mL Gesamtvolumen zu ΔT1 führt. Verdreifacht man jetzt bei gleicher Konzentration das Volumen, reagiert auch die dreifache Menge und führt zur Freisetzung der dreifachen Energiemenge. Die verteilt sich jetzt aber auf die dreifache Wärmekapazität (des dreifachen Volumens), sodass sich der Faktor 3 rauskürzt und ΔT2 = ΔT1 ist.

    Viele Grüße

    ALi

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     Lieben Dank!

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    Pini
    31.07.17, 00:03:00
    Ph-Wert in Aceton
    Pini
    30.07.17, 22:20:09
    Weshalb ist die Aussage "K2CO3 löst sich auch in Aceton unter pH-Verschiebung" falsch? Hat eine Rechnung mit pH-Wert nur Sinn, wenn man eine Lösung in Wasser betrachtet? Und somit wäre die ganze Aussage an sich nicht richtig, da es keinen pH-Wert gibt? Danke :-)

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    ALi
    30.07.17, 23:14:58
    1Hallo Pini,

    der pH-Wert ist tatsächlich nur für Wasser definiert, nämlich in Bezug auf das Autoprotolyse-Gleichgewicht, deswegen pH + pOH = 14.

    Man kann etwas Analoges wie den pH-Wert als LH⁺-Ionenkonzentration auch in einem anderen Lösungsmittel L definieren, das macht aber nur Sinn, wenn das Lösungsmittel relevant Protonen aufnehmen und abgeben kann (wie Wasser). Bei Aceton ist das nicht der Fall.

    Abgesehen davon wird sich ein Salz in Aceton grundsätzlich kaum lösen.


    Viele Grüße

    ALi

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     Super, danke!

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    Pini
    31.07.17, 00:03:22
    Säurenherstellung
    Sophie
    26.07.17, 16:01:31
    Die Aufgabe lautet:
    Wieviel mg einer 20%igen HCL Säure müssen Sie abwiegen und verdünnen, um 0,5l Säure mit dem pH= 2 zu erhalten?
    Die richtige Antwort ist nicht gegeben.
    Ich habe leider absolut keine Ahnung wie man den Massenanteil von 20% mit in die Berechnung einbezieht.
    Wäre super lieb mal einen Ansatz für die Lösung dieser Aufgabe zu bekommen!

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    ALi
    26.07.17, 16:35:47
    0Hallo Sophie,

    ein pH von 2 bedeutet, dass man eine 0,01 mol:L HCl braucht. Für einen halben Liter benötigt man demnach 0,005 mol HCl.

    HCl hat ein Molekulargewicht von 36,5 g:mol. 0,005 mol sind also (m=Mn) 0,183 g.

    In einem Liter 20%iger (w/v) HCl (1000 Gramm) sind 200 g HCl enthalten. Man benötigt also nur den 200 g : 0,183 g = 1096sten Teil davon (Dreisatz), also 1000 mL : 1096 = 0.91 mL.

    Ohne die Dichte von 20%iger HCl kommt man jetzt nicht weiter, wenn tatsächlich abzuwiegende mg ausgerechnet werden sollen. Bei 20 °C sind es 1,098 g:mL, also muss man 1,098 g:mL * 0.91 mL = 1,00 g abwiegen, was selbst ohne Runden fast perfekt 1000 mg sind.

    Viele Grüße

    ALi

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    PKL-Wert von Calciumflourid
    Juliax
    25.07.17, 15:40:32
    Die Frage ist:
    Maximal 16,8g Calciumflourid sind in einem Liter Wasser löslich, welchen PkL-Wert besitzt dieses Salz?
    a. 10,4 (richtige Antwort
    b. 7,3
    c. 6,4
    d. 3,1
    e. 2,0
    Ich habe unter PkL das Löslichkeitsprodukt verstanden und versucht es mit der entsprechenden Formel zu berechnen, kam aber nie auf eins der Ergebnisse, könntest du mir den Rechenweg zeigen? Danke :)

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    ALi
    25.07.17, 16:29:21
    1Hallo Juliax,

    die Frage ist in meinen Augen merkwürdig und meines Erachtens nach stimmt damit auch einiges nicht. Ich nehme an, dass mit PkL eigentlich pKL gemeint ist, analog zum pH-Wert der negativ dekadische Logarithmus des Löslichkeitsproduktes KL (das L als Index).
    Calciumfluorid, CaF2, ist schwer löslich, sodass sich tatsächlich nur etwa ein Tausendstel der in der Frage angegebenen Menge löst, aber wir nehmen für die weitere Rechnung einmal an, der Wert von 16,8 Gramm pro Liter würde stimmen.
    Calciumfluorid hat ein Molekulargewicht von 78 g:mol, 16,8 g entsprechen also gemäß n=m:M 0,2154 mol. CaF2 zerfällt in drei Ionen, das Löslichkeitsprodukt ist also (0,2154 mol:L)³ = 0.01 mol³:L³. Als negativer dekadischer Logarithmus ergibt sich dann 2,0, womit entgegen der Markierung in der Aufgabe Lösung e richtig wäre.

    Sowohl mit der korrekten Löslichkeit (zumindest bei 20 °C), als auch mit der Annahme, dass in der Frage "mg" statt "g" gemeint war, läge das Ergebnis bei 11,0 oder etwas darüber. Falls 10,4 tatsächlich richtig ist, würden sich entsprechend der Berechnung pro Liter 26,7 mg lösen.
    Wenn Antwort a richtig sein soll, dann fehlt in der Frage ein "Milli" und die Löslichkeit bezieht sich auf eine höhere Temperatur als 20 °C.

    Viele Grüße

    ALi

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     Diese Aufgabe hat mir auch zu schaffen gemacht, da die Lösung laut Buch pKL=10,4 ist.

    Also rechnet man das Löslichkeitsprodukt grundsätzlich als:
    nA + mB -> A(n)B(m)

    KL= c(A)^n * c(B)^m
    ?

    Ich habe mal gehört, man solle n und m noch zusätzlich als Faktor vor den Konzentrationen rechnen (, was ich aber nicht verstehe).

    Und danke für die ausführlichen Antworten ALi, du hast mir hier schon oft sehr geholfen!

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    Gwendolin
    1.08.17, 17:49:41
     Ja, so rechnet man das (auch wenn eigentlich die Lösungsreaktion genau anders herum aufgeschrieben wird, nämlich in Richtung Dissoziation).

    Man beschreibt das Vorgehen manchmal als "die stöchiometrischen Faktoren erscheinen als Exponenten", vielleicht hat da jemand etwas durcheinander gebracht. Alternativ: Wenn man aus irgendwelche Gründen den Logarithmus bilden muss, dann landet aufgrund der Logarithmusregeln der Exponent im Logarithmus als Faktor davor.
    Als Exponent ist es jedenfalls richtig, denn für A2 → 2 A kann man ja auch schreiben A2 → A + A und dann ergäbe sich [A]*[A] = [A]².

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    ALi
    4.08.17, 00:09:48
    Wasserstoffgehalt in Glucose
    Toni
    5.08.18, 20:29:57
    Hallo Ali,

    Die Analyse einer Glucoseprobe ergibt einen Gehalt an Kohlenstoff von 6 g.

    Wie viel Wasserstoff enthält diese Probe?

    Ist mein Ansatz, das mit den Massenanteilen auszurechnen richtig?
    Wenn ich die Moral Masse des Kohlenstoffanteils in Glucose ausrechne, komme ich auf 40%, für H auf 7% und für O auf 53%.
    Dann rechne ich mit dem Dreisatz den Anteil an Wasserstoff aus, dabei komme ich auf 1,05g. Die richtige Lösung soll 1g sein. Habe ich das so richtig gerechnet oder gibt es noch einen einfacheren Weg?
    Vielen Dank für deine Hilfe :)

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    ALi
    9.08.18, 00:57:38
    0Hallo Toni,

    ja, so geht es. Ohne Zwischenrundeung ist das Ergebnis sogar exakt (ich spare mal den Dreisatz und rechne die Prozente direkt um; 180 g:mol als Molmasse von Glucose, 12 g:mol und 1 g:mol für Kohlenstoff bzw. Wasserstoff, jeweils 6 bzw. 12 Mal pro Molekül Glucose enthalten; g:mol der Übersichtlichkeit halber schon weggekürzt):

    6 g : (6·12:180) · (12·1:180) = 1 g

    Viele Grüße

    ALi

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    Zink in Wasser?
    Hamida
    17.05.18, 13:36:04
    Was passiert, wenn ein Stab reinen Zinks in Wasser gebracht wird?

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    ALi
    17.05.18, 23:01:52
    0Hallo Hamida,

    das kommt darauf an - grundsätzlich können H⁺-Ionen als Wasserstoffgas freigesetzt werden und Zn wird dabei zu Zn²⁺ oxidiert. Tatsächlich wird aber vermutlich nichts zu beobachten sein, da Zink sich mit einer Passivierungsschicht überzieht, z. B. aus Zinkhydroxid.

    Viele Grüße

    ALi

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    Stoffmengenkonzentration berechenen
    Hamida
    3.05.18, 15:27:56
    Welche Stoffmenge (in mol) OH--Ionen sind in 1 L Natronlauge mit dem pH 11 enthalten?

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    ALi
    5.05.18, 23:54:37
    0Hallo Hamida,

    pH plus pOH ist immer 14, daher beträgt zum pH-Wert von 11 der pOH-Wert 14-11=3.

    Der pOH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Hydroxid-Ionen-Konzentration in mol:L, die deshalb 10^(-3) mol:L = 1 mmol:L beträgt.

    Viele Grüße

    ALi

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     dankeschön :)

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    Hamida
    17.05.18, 13:27:47
    Massenkonzentration
    Tim
    8.08.17, 20:04:03
    Hallo ALi, B1-80

    ich brauche nochmals Deine Unterstützung:

    Isotonische Kochsalzlösung besitzt eine Massenkonzentration von ß=9g/l
    Welche Stoffmenge NaCl muss zur Herstellung einer iostonischen Kochsalzlösung in 1,3l destilliertem Wasser gelöst werden?

    Hat das "isotonisch" (=der gleiche osmanische Druck wie im Blut?) hier eine besondere Bedeutung für die Aufgabe?

    Und was muss ich mit der Massenkonzentration tun, um rechnen zu können?

    In c=n/V kann man ja so scheinbar nicht einsetzen.

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Tim

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    ALi
    8.08.17, 20:25:23
    1Hallo Tim,

    "isotonisch" ist für die Rechnung nicht wichtig, aber für die Medizin - wenn man nicht-isotonische Lösungen infundiert, bringt man den Patienten in Gefahr, bei größeren Mengen bringt man ihn damit um. Richtiges Rechnen ist also wieder wichtig!

    Wenn man 9 g:L braucht, braucht man 1,3 L * 9 g:L = 11,7 g für 1,3 Liter.

    Jetzt muss man mit der molaren Masse von NaCl (Atommassen aus dem Periodensystem addieren) die Stoffmenge ausrechnen. Wer gerne eine Formel benutzt, nimmt n=m:M.

    Solche Stoffmengen-Massen-Umrechnungen braucht man in der Praxis sehr häufig (in beide Richtungen).

    Viele Grüße

    ALi

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    pH Wert
    KatKad
    1.08.17, 15:28:03
    Wie groß ist die h3O+ Ionen Konzentration in einer 0,05 molaren Magnesiumhydroxid Lösung ?

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    ALi
    1.08.17, 16:13:01
    0Hallo KatKad,

    Magnesium ist 2+ geladen, bindet also zwei OH⁻, d. h. es geht um 2*0,05 mol:L = 0,1 mol:L Hydroxid-Ionen.

    Hydroxid-Ionen sind starke Basen, die praktisch komplett protonieren. pOH = -lg[OH⁻] = 1
    Wegen pOH + pH = 14 ergibt sich pH=13.

    Viele Grüße

    ALi

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     ... ach so, gefragt war nach [H⁺] = 10^-pH = 10⁻¹³ [mol:L]

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    ALi
    1.08.17, 16:14:59

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